Wann ist eine Wahl eine Wahl?

Gedanken Add comments

Endlich!? Am Wochenende stehen wieder einmal die eidgenössischen Wahlen vor der Türe (National- und Ständerat).

Ich als Student der VWL und Schweizer Bürger informiere mich natürlich über die politischen Parteien, über deren Exponenten, Themen und Wahlkampfkampagnen. Und ich werde mich auch für den Ausgang des Urnengangs interessieren, mich auch über den Wahlsieg der Schweizerischen Volks(verdummungs)partei ärgern.

Doch es wird für mich immer schwieriger einen Sinn hinter dem Wahl-Akt "an sich" zu sehen. Denn: Wann ist eine Wahl eine Wahl? Und: Lohnt es sich - nur aus Prinzip - wählen zu gehen, auch wenn man faktisch keine Wahl hat? Ehrlich gesagt, es fällt mir nicht leicht eine Entscheidung zu fällen: Abstimmen gehen und die zwei kandidierenden, amtierenden Ständeräte (keine Herausforderer) sowie die eine kandidierende und selbstverständlich amtierende Nationalrätin auf meine Wahlzettelchen schreiben, oder… Am liebsten würde ich das Abstimmungscouvert der nächsten Pfadigruppe für die Papiersammlung mitgeben.

Kurz gesagt: Kanton Uri. Zwei Sitze –> zwei Kandidaten. Ein Sitz –> eine Kandidatin. Ist das eine Wahl? Habe ich eine Wahl? Zumindest keine Qual! ;-)

Verwandte Artikel

Leave a Reply

Dein Kommentar
  1. (required)
  2. (valid email required)
  3. (required)
  4. Captcha
 

cforms contact form by delicious:days

WP Theme & Icons by N.Design Studio
Entries RSS Comments RSS Anmelden