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	<description>always try to make sense!?</description>
	<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 02:19:46 +0000</pubDate>
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		<title>Hochrechnungen zur US-Wahl</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 23:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst hier einmal eine Liste der Sender, welche live mit Spezialsendungen über die US Präsidentschaftswahlen berichteten:

RTL/N-TV (gleiche Berichterstattung)
Sat 1/Pro 7 (gleiche Berichterstatung)
ORF 2
ZDF
ARD
SF1 (+Liveschaltungen zu CBS)
CNN

(Warscheinlich wären es noch mehr, doch zum Glück ist mein Senderangebot beschränkt.)
&#8220;Optisch&#8221; jung und kompetent
Rein optisch waren sich die vielen Sender ziemlich ähnlich. Ständig lief eine Laufschrift mit den neuesten Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst hier einmal eine Liste der Sender, welche live mit Spezialsendungen über die US Präsidentschaftswahlen berichteten:</p>
<ul>
<li>RTL/N-TV (gleiche Berichterstattung)</li>
<li>Sat 1/Pro 7 (gleiche Berichterstatung)</li>
<li>ORF 2</li>
<li>ZDF</li>
<li>ARD</li>
<li>SF1 (+Liveschaltungen zu CBS)</li>
<li>CNN</li>
</ul>
<p>(Warscheinlich wären es noch mehr, doch zum Glück ist mein Senderangebot beschränkt.)</p>
<h3>&#8220;Optisch&#8221; jung und kompetent</h3>
<p>Rein optisch waren sich die vielen Sender ziemlich ähnlich. Ständig lief eine Laufschrift mit den neuesten Informationen am unteren Bildschirmrand. Der Rest war bis Oben gefüllt mit schönen Grafiken, Rednerpulten, Grossleinwänden, Zahlen und Menschen. Die Moderatoren waren allesamt im mittleren Alter, sollten aber trotzdem jung und kompetent wirken.</p>
<p>Als Beispiel Stephan Klapproth von SF1: Seine Mähne hing ihm fast bis zu den Schultern. Seine Haare waren zusammen mit seinen Armen ständig in Bewegung. Er durchlöcherte seine Gäste (zwei Männer links, zwei Frauen rechts, alle mit einem kleinen Laptop vor der Nase) im Sekundentakt mit den selben neuen Fragen. Die Gäste hatten kaum Zeit zum Antworten. Immer wieder musste Klapproth die durchaus interessanten Statements seiner Experten unterbrechen: &#8221;Ah! Ich sehe gerade, CBS hat wieder eine neue Hochrechnung&#8221;. Der Gast wird nie mehr Gelegenheit erhalten seine Argumente zu Ende zu bringen, die gestellte Frage ist schnell vergessen&#8230;</p>
<p>Schon ab zwei Uhr morgens stellt Klapproth alle zehn Minuten fest: &#8221;Also meine Damen und Herren! Obama hat diese Wahl gew&#8230; äääh&#8230; es sieht nun ganz deutlich &#8230; nein fast danach aus als hätte Obama diese Wahl jetzt&#8230; nein bald&#8230; vielleicht gewonnen!&#8221; Ein paar mal verkündet er so fast den Sieg Obamas und muss sich dann Wortgewandt heraus- und darumherumreden. Sehr amüsant, mehr nicht&#8230;</p>
<h3>Die Hochrechnung</h3>
<p>Doch nun kommt das wirklich interessante an der Wahl-Berichterstattung: Die Hochrechnung. Beim Durchzappen durch die verschiedenen Sender fiel mir auf, dass die ja alle unterschiedliche Zahlen haben!</p>
<p>Hier ein kleiner Überblick, erfasst am Mittwoch, 05.11.08 um 02:20 Uh und 02:40 Uhr</p>
<table style="width: 384px; height: 158px;" border="1" cellspacing="1" cellpadding="1" align="left">
<caption>Hochrechnungen</caption>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td style="text-align: center;" colspan="2">2:20 Uhr</td>
<td style="text-align: center;" colspan="2">2:40 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sender</strong></td>
<td><strong>Obama</strong></td>
<td><strong>McCain</strong></td>
<td>Obama</td>
<td>McCain</td>
</tr>
<tr>
<td>RTL/N-TV</td>
<td>82</td>
<td>34</td>
<td>103</td>
<td>49</td>
</tr>
<tr>
<td>Sat 1/Pro 7</td>
<td>77</td>
<td>34</td>
<td>102</td>
<td>34</td>
</tr>
<tr>
<td>ORF 2</td>
<td>82</td>
<td>39</td>
<td>81</td>
<td>34</td>
</tr>
<tr>
<td>ZDF</td>
<td>103</td>
<td>34</td>
<td>103</td>
<td>34</td>
</tr>
<tr>
<td>ARD</td>
<td>103</td>
<td>34</td>
<td>102</td>
<td>43</td>
</tr>
<tr>
<td>SF1</td>
<td>103</td>
<td>34</td>
<td>82</td>
<td>34</td>
</tr>
<tr>
<td>CNN</td>
<td>77</td>
<td>34</td>
<td>81</td>
<td>34</td>
</tr>
<tr>
<td>CBS</td>
<td>82</td>
<td>39</td>
<td>102</td>
<td>42</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Was fällt auf? Die Hochrechnungen der Sender sind völlig unterschiedlich!</p>
<p>Bei den Sendern CBS und CNN macht das Sinn. Sie erhalten beide die neusten Auszählungen  von AP (Associated Press) übermittelt. Doch zudem haben sie ihre eigenen Mitarbeiter, welche sogenannte &#8220;Exit Polls&#8221; drchführen. Dabei befragen sie jeweils die Stimmbürger, welche gerade gewählt haben und aus dem Wahllokal kommen. Dies kann durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Ihre Hochrechnungen sind am ehesten brauchbar. (Links zu den Quellen für die Hochrechnungen von CNN und CBS findest du ganz unten auf der Seite)</p>
<h3>Wir machen unser eigenes Ding</h3>
<p>Offensichtlich haben die Europäischen Sender ihre eigenen Berechnungen angestellt. Stellen sie sich vor, eine Amerikanische TV-Station würde eine Hochrechnung zu schweizerischen oder deutschen Parlamentswahlen wagen&#8230; schier unvorstellbar. Doch die Europäer schulden es ihren Zuschauern, etwas eigenes zu machen und nicht bloss einfach die Zahlen von CNN zu übernehmen.</p>
<p>Leider ist meine Statistik nicht vollständig, so kann ich keine weitere fundierte Aussagen machen. Das liegt aber auch daran, dass ich auf den Homepages von SF, ARD, ZDF und N-TV keine Angaben zur Berechnung ihrer Hochrechnungen gefunden habe&#8230;</p>
<p>Doch Bemerkenswert ist in jedem Fall die Leistung von SF1. Ihre Hochrechnungen liefen jeweils als Lauftext am unteren Bildschirmrand. Merkwürdig ist, dass die Zahlen völlig anders waren als jene von CBS. Absurd, legten die Produzenten von SF1 doch so viel Wert auf die CBS Liveschaltungen&#8230;</p>
<h3>Wetierführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://edition.cnn.com/2008/POLITICS/10/13/projection.explainer/">How does CNN make election projections?</a></li>
<li><a href="http://www.cbsnews.com/stories/2008/10/31/politics/main4560865.shtml?source=search_story">How CBS News Projects Elections</a></li>
<li><a href="http://www.ap.org/elections2008/electionnight.html">How AP Covers the Elections</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum die Zentralbanken die Zinsen senken</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/news/warum-die-zentralbanken-die-zinsen-senken/</link>
		<comments>http://www.makesense.ch/blog/news/warum-die-zentralbanken-die-zinsen-senken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 15:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragen und Antworten]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[banken]]></category>

		<category><![CDATA[notenbank]]></category>

		<category><![CDATA[preis]]></category>

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		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>

		<category><![CDATA[zinsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zuge der Finanzkrise gab es immer wieder Meldungen, dass die Zentralbanken ihre Zinsen senken. In einer orchestrierten Aktion mehrerer Notenbanken wurden die Zinsen gesenkt. Doch wozu dienen diese Zinssenkungen?
Der Preis f&#252;r Kredite
Ein Zinssatz ist in erster Linie der Preis, den Banken und Unternehmen, aber auch Privatpersonen f&#252;r Kredite bezahlen. Wie bei anderen &#34;G&#252;tern&#34; richtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Finanzkrise gab es immer wieder Meldungen, dass die Zentralbanken ihre Zinsen senken. In einer <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/notenbanken_handeln_gemeinsam__1.1062542.html">orchestrierten Aktion</a> mehrerer Notenbanken wurden die Zinsen gesenkt. Doch wozu dienen diese Zinssenkungen?</p>
<h3>Der Preis f&uuml;r Kredite</h3>
<p>Ein Zinssatz ist in erster Linie der Preis, den Banken und Unternehmen, aber auch Privatpersonen f&uuml;r Kredite bezahlen. Wie bei anderen &quot;G&uuml;tern&quot; richtet sich der Preis eines Kredits nach Angebot und Nachfrage. Je mehr Geld im Umlauf ist, desto mehr davon kann f&uuml;r Kredite verwendet werden (Angebot). Und je schneller die Wirtschaft w&auml;chst, desto mehr m&uuml;ssen Unternehmen investieren, um z.B. neue Produktionsst&auml;tten zu bauen (Nachfrage). Die Unternehmen fragen also die Kredite nach.</p>
<h3>Die Notenbank ist ein &quot;guter&quot; Monopolist</h3>
<p>Die Notenbank hat in der Regel ein Monopol auf das Geldangebot. Sie kann theoretisch unendliche Kredite vergeben. Doch um Inflation zu verhindern (was das oberste <a href="http://www.snb.ch/de/iabout/snb/id/snb_tasks">Ziel einer Notenbank</a> ist) darf sie das nicht tun. Das extreme Beispiel, was passiert wenn eine Notenbank zu viel Geld druckt und ausgibt, ist die Hyperinflation.</p>
<p>Die Notenbank kann auf verschiedene Arten Geld ins Wirtschaftssystem pumpen. Eine M&ouml;glichkeit ist das sogenannte &quot;<a href="http://www.snb.ch/d/welt/portrait/monetary_policy/5.html">Repo-Gesch&auml;ft</a>&quot;. Dabei &uuml;bergibt die Notenbank einer Gesch&auml;ftsbank (z.B. UBS, CS, Kantonalbanken, Raiffeisen, usw.) Geld. Im Gegenzug erh&auml;lt sie Sicherheiten in Form von Wertschriften und einen Zins. Die Notenbank steuert diesen Zins eben genau mit Hilfe der Angebotsmenge, sie kann ihn also nur indirekt beeinflussen.</p>
<p>Entscheidet sie sich, weniger Geld zu &quot;verteilen&quot;, so verteuert sich das Geld. Der Zins steigt. Wenn im Gegensatz dazu die Nachfrage nach Krediten (von den Unternehmen) steigt und die zu verteilende Geldmenge gleich bleibt, dann verteuern sich die Kredite ebenfalls.</p>
<h3>G&uuml;nstige Kredite generieren Wachstum</h3>
<p>Wenn die Notenbanken also die Zinsen senken, bedeutet das, dass sie mehr Kredite vergeben wollen. Dies tun sie um die im Zuge der Finanzkrise entstandene hohe Nachfrage nach Fl&uuml;ssigem zu bedienen.</p>
<p>Die Banken brauchen Kredite um ihre L&ouml;cher zu stopfen. Zudem kurbelt ein tieferer Zins die Investitionst&auml;tigkeit der Unternehmen an. Sie brauchen diese Kredite z.B. um neue Produkte zu entwerfen, Fabriken zu bauen oder neue und schnellere Computer anzuschaffen. Dies f&uuml;hrt mittel- bis langfristig zu <a href="http://www.vernunft-schweiz.ch/docs/wirtschaftswachstum.pdf">Wirtschaftswachstum</a> einhergehend mit neuen Jobs (tiefere Arbeitslosenzahlen) und neuen Produkten.</p>
<h3>Die ungem&uuml;tliche Alternative</h3>
<p>Stellen wir uns vor, die Zinsen w&uuml;rden nicht gesenkt. Banken und Unternehmen erhalten keine Kredite oder m&uuml;ssen sehr viel daf&uuml;r bezahlen. Das f&uuml;hrt vor allem bei Unternehmen zu h&ouml;heren Produktionskosten. H&ouml;here Produktionskosten f&uuml;hren zu Entlassungen oder Kurzarbeit. Die Konsumenten erhalten weniger Lohn, k&ouml;nnen sich weniger leisten und konsumieren weniger. Weniger Mitarbeitende in einem Unternehmen k&ouml;nnen weniger Produkte herstellen oder Arbeiten wegen fehlender Ausstattung mit geringerer Produktivit&auml;t. Mit anderen Worten: Die Wirtschaft schrumpft.<br />
Und das ist es, was die Notenbank verhindern will&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Finanzkrise? Kreditkrise?</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/fragen-und-antworten/finanzkrise-kreditkrise/</link>
		<comments>http://www.makesense.ch/blog/fragen-und-antworten/finanzkrise-kreditkrise/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 05:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragen und Antworten]]></category>

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		<category><![CDATA[anreize]]></category>

		<category><![CDATA[banken]]></category>

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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[zinsen]]></category>

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		<description><![CDATA[In allen Medien wird heftig diskutiert und geschrieben über die aktuelle weltweite Finanzkrise. Doch noch nirgends habe ich erfahren, wie es denn nun im Detail zur gegenwärtigen Situation kam. Dieser Artikel ist ein Versuch, dieses Manko zu beheben.
Die Ursache
Am Anfang steht der Immobilienmarkt in den USA. Die Hausbesitzer konnten sich bis vor ein paar Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In allen Medien wird heftig diskutiert und geschrieben über die aktuelle weltweite Finanzkrise. Doch noch nirgends habe ich erfahren, wie es denn nun im Detail zur gegenwärtigen Situation kam. Dieser Artikel ist ein Versuch, dieses Manko zu beheben.</p>
<h3>Die Ursache</h3>
<p>Am Anfang steht der Immobilienmarkt in den USA. Die Hausbesitzer konnten sich bis vor ein paar Jahren auf steigende Häuserpreise verlassen. Damit stieg der Wert ihrer Häuser stark an. Da die meisen Hausbesitzer neben ihrem Haus über wenig Eigenkapital (Erspartes) verfügten, mussten sie Kredite aufnehmen um ihren (ausschweifenden?) Konsum zu finanzieren. Als Sicherheit für die Kredite dienten ihnen die noch wertvollen Immobilien.</p>
<p>Die Verkäufer der Kredite bekamen vielfach einen grösseren Bonus, wenn sie mehr Kredite an den Mann brachten. Dies sollte Anreize schaffen, um mehr zu Arbeiten und mehr zu Verkaufen. Diese Banker nutzten die Gunst der Stunde und verkauften munter weitere Kredite an - real gesehen - schlechte Schuldner. Jene Schuldner werden heute als die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subprime">Subprime</a>-Schuldner bezeichnet. Die Banker bündelten die vielen Kredite und verkauften sie teuer als sogenannte &#8220;strukturierte Produkte&#8221; an andere Banken und Investmentgesellschaften, die an den hohen Zinserträgen teilhaben wollten.</p>
<p>Doch irgendwann überstieg die Zinslast der Hausbesitzer ihr Einkommen/Vermögen, und sie konnten ihre Kredit- und Hypotekarschulden nicht mehr bezahlen. Die gebündelten &#8220;Zinserträge&#8221; verloren schnell an Wert. Die vormals als risikoarm (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rating">AAA</a>) eingestuften Wertpapiere waren wertlos. </p>
<h3>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abschreibung">Abschreiber</a></h3>
<p>Die Wertverluste der Papiere führte bei deren Besitzern (Banken, Investmengesellschaften) zu einem Totalausfall. Die &#8220;Subprime&#8221;-Papiere waren wertlos. Statt zehn Milliarden plötzlich Null (0) Franken auf dem Konto! Da die Wertpapiere in der Bilanz der Unternehmen zu Marktpreisen bewertet werden müssen, verschlechterte sich die Lage der Banken schlagartig. Sie haben die Papiere teuer eingekauft und haben sich davon hohe Gewinne versprochen. Das viele Geld ist plötzlich &#8220;verschwunden&#8221;. </p>
<h3>Die Risikoprämie</h3>
<p>Bei vielen Banken ist die Kapitaldeckung gering. Das bedeutet, dass sie nur einen Bruchteil der auf ihren Rechnungskonten liegende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld">Buchgeld</a> tatsächlich - in Banknoten und Münzen - zur Verfügung haben. Kein Buchgeld mehr und kein &#8220;reales&#8221; Geld mehr! Was nun? Kredite müssen aufgenommen werden. Im Normalfall leihen sich die Banken gegenseitig zu einem Zinssatz (LIBOR) Geld aus. Doch würde jemand einer Bank, die auf wackeligen Beinen steht, einen Kredit geben? Wohl kaum. Und wenn, dann nur zu einem Zinssatz, der sich gewaschen hat. Diesen Aufschlag auf den üblichen Zinssatz nennt man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Risikopr%C3%A4mie">Risikoprämie</a>.</p>
<p>Dank diesem Zinsaufschlag überlegt sich der potentielle Schuldner zweimal, ob er den Kredit aufnehmen soll oder nicht. Und auch der Gläubiger hat, falls der Schuldner Konkurs geht, wenigstens in der &#8220;guten&#8221; Zeit noch einen schönen Batzen erhalten.</p>
<h3>Der Konkurs</h3>
<p>Die Bank &#8220;Lehman Brothers&#8221; - eine Investmentbank - ist genau wegen diesem Effekt untergegangen. Sie hatten zu wenig &#8220;Cash&#8221; um ihre von ihren Gläubigern eingeforderten Schulden zu bezahlen. Sie bekamen keine Kredite von anderen Banken, da sie die Risikoprämie nicht bezahlen konnten (auch dafür brauchts das liebe &#8220;flüssige&#8221; Geld). Viele andere Banken haben durch die Krise Probleme erhalten. z.B. die UBS, die CS, AIG (ein Versicherungsunternehmen), Washington Mutual, Hypo Real Estate, Freddie Mac und Freddie Mae, und viele mehr. </p>
<h3>Der Staat</h3>
<p>Einige der angeschlagenen Unternehmen wurden vom Staat gerettet, indem sie entweder von ihm aufgekauft (verstaatlicht) wurden oder indem sie von der jeweiligen Zentralbank (Nationalbank) billige Kredite aufnehmen durften. Die Zentralbanken sind in der Lage diese Kredite zu geben. Sie verfügen über eine unerschöpfliche Geldquelle: Die Notendruckerei. Doch nicht alles was glänzt ist Gold, denn auch der Staat ist Mitschuldig an der Krise.</p>
<p>Ein Beispiel: In der Schweiz gibt es hohe Anforderungen an die Eigenkapitaldeckung von Banken. Sie müssen einen gewissen Prozentsatz ihres Buchgeldes durch tatsächliches Geld gedeckt haben, um evtl. bei einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_Run">Bank-Run</a> (die Bankkunden haben Angst um ihr Geld auf dem Konto, und räumen es leer) genügend Geld zu haben. In den USA hingegen ist diese Vorschrift vernachlässigt worden. </p>
<h3>Die Konsumentenpreise</h3>
<p>Die Notenbanken müssen also als Kreditgeber herhalten. Doch dies ergibt ein weiteres Problem. Es gibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation">Inflation</a>: Die Preise steigen. Das wäre nicht so schlimm, wenn die Löhne auch steigen würden. Doch die Löhne werden im Normalfall für mehrere Jahre ausgehandelt, und nicht jeden Monat angepasst. Dies wiederum führt zu finanziellen Engpässen bei den Konsumenten.</p>
<p>Schlechterverdienende können sich ihre Mahlzeit kaum mehr Leisten, weil der Preis für Spaghetti um 20% gestiegen ist. Sie gehen weniger ins Kino, weil das Autofahren (Benzin) teurer wurde. All dies führt zu einer schlechten Stimmung unter den Konsumenten. Sie können sich nicht leisten, was sie eigentlich haben möchten. Und sie sparen lieber für schlechte Zeiten, als die hohen Preise zu bezahlen. Darunter leiden die anderen Unternehmen, welche eigentlich gar nichts für die Krise können. Die Spirale dreht sich!</p>
<h3>Die Börse</h3>
<p>Ein weiterer Spieler im Kreditkrisenspiel sind die Aktienbörsen. Der Verkauf von Aktien kann auch ein Weg sein, ein Unternehmen mit Liquidität zu versorgen. Doch wenn die Aktienpreise im Keller sind, dann lohnt es sich für ein Unternehmen auch nicht mehr, Aktien zu emittieren (herausgeben). </p>
<p>Die Krise an den Kreditmärkten hat die Händler und Spekulanten an der Börse völlig verunsichert. Sie verkaufen die schlechten Papiere von Banken und Investmentgesellschaften, aus Angst, das Unternehmen könnte Bankrott gehen. Die Preise steigen in den Keller. Die Stimmung der Händler wird auch durch Staatsaktivitäten beeinflusst. So stiegen die Aktienindizes (Kennzahl für den Wert eines Aktienkorbes), als es in den USA nach einer grossen Hilfsaktion aussah. Aber als sich die Lage im Amerikanischen Kongress änderte, kippte die Stimmung wieder. </p>
<p>Solche Stimmungsschwankungen führen somit zu grossen Schwankungen bei Aktienpreisen. Diese sogenannte Volatilität macht das Anlegen zu einer hoch Riskanten angelegenheit. Man weiss nie was noch passieren wird&#8230;</p>
<h3>Das Fazit</h3>
<p>Falsche Anreize, Unsicherheit und Risiko sind die zentralen Ursachen der Finanzkrise. Aber auch menschlicher Leichtsinn hat erheblich zum turbulenten Absturz beigetragen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Zugfahrt die ist lustig&#8230;</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/gedanken/eine-zugfahrt-die-ist-lustig/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 14:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[luzern]]></category>

		<category><![CDATA[sbb]]></category>

		<category><![CDATA[zug]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viele Schweizer reise ich regelmässig mit dem Zug. Doch so etwas ist mir in vielen Jahren Zugfahren noch nie passiert&#8230;
Früh morgens um 8 Uhr (jaja liebe Arbeitende, ich weiss!) war ich im Intercity unterwegs von Luzern nach Bern. Der erreicht seit ein paar Jahren in einer Stunde sein Ziel, mit Zwischenhalten in Sursee und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele Schweizer reise ich regelmässig mit dem Zug. Doch so etwas ist mir in vielen Jahren Zugfahren noch nie passiert&#8230;</p>
<p>Früh morgens um 8 Uhr (jaja liebe Arbeitende, ich weiss!) war ich im Intercity unterwegs von Luzern nach Bern. Der erreicht seit ein paar Jahren in einer Stunde sein Ziel, mit Zwischenhalten in Sursee und Zofingen. Geplante Ankunft in Bern: 9 Uhr.</p>
<h4>Los gehts!</h4>
<p>7:55 Uhr, alles ist perfekt. Das Wetter ist gut. Beim Einsteigen schiele ich in den 1. Klasse Wagen. Die Business-Leute haben ihre Laptops auf den kleinen Tischchen aufgeschlagen, bis zu vier auf einem. Ich steige in ein leeres Viererabteil, und hoffe, dass sich niemand mehr zu mir gesellt. Aber die Hoffnung stirbt. Ein älteres Ehepaar, das später Kaffee vom Elvetino bestellen wird, setzt sich mir Gegenüber hin.</p>
<p>8:00 Uhr, der Fahrplan stimmt, &#8220;Achtung! Der Zug fährt ab!&#8221; erschallt aus dem Bahnhoflautsprecher.</p>
<p>8:20 Uhr, das Unheil nimmt seinen Lauf. Noch vor Sursee stoppt der Zug und will nicht mehr weiterfahren. In drei Sprachen versucht der hörbar sprachunbegabte Zugbegleiter zu erklären, was vor sich geht. Der Zug der vor uns fährt hat offenbar technische Probleme, deshalb kommen auch wir nicht weiter.</p>
<p>8:30 Uhr, der Zugbegleiter klingt etwas verstört, als er erklärt: &#8220;Dieser Zug endet hier und geht zurück nach Luzern! Wir bitten sie um [...] sank yu vor jur anderständing!&#8221; Toll!</p>
<p>8:40 Uhr, tatsächlich setzt sich der Zug in die andere Richtung in Bewegung. Ich beginne mich zu fragen, ob ich wohl in Luzern den neun Uhr Zug noch erwische. Doch das Problem löst sich in Luft auf. &#8220;Wir bitten sie in Sempach auszusteigen, und dann in den neun Uhr Zug nach Bern einzusteigen&#8230;&#8221;, tönt es in nicht mal gutem Hochdeutsch.</p>
<h4>Gestrandet</h4>
<p>9:00 Uhr, Sempach-Neudorf. Bitte alles aussteigen! Ein Teil der Businessleute will wohl wieder nach Luzern zurück und wechselt auf das andere Perron. Sie haben das Meeting wohl sowieso verpasst&#8230; Ein Mann neben mir bemerkt sarkastisch: &#8220;So viele Leute hat dieser Bahnhof wohl noch nie gesehen&#8221;. Ich schmunzle ihm zu. Für ein Gespräch ist es noch zu früh am Morgen (jaja, ich weiss!).</p>
<p>9:07 Uhr, der Zug aus Luzern kommt an und nimmt die Gestrandeten in sich auf. Wir sind gerettet!</p>
<p>PS: Gibt es da nicht dieses Lied, das da heisst: &#8220;Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön, denn da kann man viele Leute auf dem Bahnsteig stehen sehn&#8221;. Oder so ähnlich&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Hier bis Unendlich</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/gedanken/von-hier-bis-unendlich/</link>
		<comments>http://www.makesense.ch/blog/gedanken/von-hier-bis-unendlich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 14:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[rechnen]]></category>

		<category><![CDATA[unendlich]]></category>

		<category><![CDATA[universum]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Diskussion mit meiner Liebsten brachte mich auf das Thema des heutigen Blogbeitrags, welcher mit einer einfachen Frage beginnt: Wie gross ist das Universum?
Die Unendlichkeit
Die Grösse des Universums wird im Allgemeinen als Unendlich angenommen. Doch was bedeutet Unendlich? Der Begriff der Unendlichkeit ist für den Menschen nicht fassbar. Es ist das Gegenteil von Endlich, einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Diskussion mit meiner Liebsten brachte mich auf das Thema des heutigen Blogbeitrags, welcher mit einer einfachen Frage beginnt: Wie gross ist das Universum?</p>
<h4>Die Unendlichkeit</h4>
<p>Die Grösse des Universums wird im Allgemeinen als Unendlich angenommen. Doch was bedeutet Unendlich? Der Begriff der Unendlichkeit ist für den Menschen nicht fassbar. Es ist das Gegenteil von Endlich, einer begrenzten, aufzählbaren Menge. Unendlich ist keine &#8220;Zahl&#8221; im eigentlichen Sinne.  Aber trotzdem kann man mit der Unendlichkeit &#8220;rechnen&#8221;. Man kann sie als Hilfsmittel in Form eines Grenzwertes in der Mathematik einsetzen (Zeichen: ∞). Auch in der Ökonomie oder Statistik muss häufig die Unendlichkeit bemüht werden um ein Phänomen zu erklären. Wie könnte man ohne eine &#8220;greifbare&#8221; Unendlichkeit einen Bruch wie 10/3 (3,3 <em>Periodisch</em>) im Dezimalsystem darstellen und begreifen? Wie könnte man mit übergrossen Zahlen rechnen, für welche sogar die modernsten PCs (immer noch) Jahre bräuchten um sie anzuzeigen?</p>
<h4>Alles hat ein Ende&#8230;</h4>
<p>Jede/r kennt den Ausspruch &#8220;Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei&#8221;. Doch hat das Universum ein Ende? Wenn es nämlich wie oben besprochen Unendlich ist, hat es wohl keins. Oder doch?  Hier stellt sich die Frage, ob das Universum in alle Richtungen unendlich ist, oder bloss nach oben und unten hin. Oder ist das Universum gar Ringförmig? Würde man als Weltraumreisender nach jahrelanger Reise plötzlich wieder an der Erde vorbeifliegen?  UND: Könnte man sich dann überhaupt noch sicher sein, dass es sich wirklich um <strong>die selbe Erde</strong> handelt, welche man vor langer Zeit verlassen hat?</p>
<h4>Keine Antwort ist auch eine Antwort</h4>
<p>Trotz aller Vermutungen, Strahlungsmessungen und Modellen ist es bisher nicht möglich die Grösse des Universums zu bestimmen. Und das wird wohl noch (unendlich) lange so bleiben.  Doch wofür war jetzt noch mal der Blogbeitrag gedacht? Ach ja: Eine, wenn nicht die einzige Erkenntnis aus der Unendlichkeitsdiskussion ist, dass wir Menschen nicht alle Fragen beantworten können,  wir klein und unwissend sind.  Trotzdem macht es Spass über solche Fragen nachzudenken! Und das ist das Schöne daran. <img src='http://www.makesense.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Weitere ungeklärte Fragen (Viel Spass beim Nachdenken!):</p>
<ul>
<li>Wer ist Gott?</li>
<li>Was ergibt x dividiert durch 0?</li>
<li>Gibt es Ausserirdische?</li>
<li>Was ist ein Schwarzes Loch?</li>
<li>Sind Mobilfunkstrahlen schädlich?</li>
<li>Was ist Intelligenz?</li>
</ul>
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		<title>Micropayments</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/gedanken/micropayments/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 14:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[klein]]></category>

		<category><![CDATA[zahlungsform]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich mich mal ausführlich über sogenannte &#8220;Premium SMS Services&#8221; schlau gemacht. Dabei bin ich immer wieder über das Wort &#8220;Micropayments&#8221; gestossen. 
&#8220;Micropayments&#8221; sind kleine Zahlungen, die erst abgerechnet und bezahlt werden, wenn eine bestimmte Summe zusammen gekommen ist. Beispielsweise eben ein SMS-Service (Jamba, SBB Fahrplan, &#8230;) bei dem pro verschickte oder empfangene Nachricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mich mal ausführlich über sogenannte &#8220;Premium SMS Services&#8221; schlau gemacht. Dabei bin ich immer wieder über das Wort &#8220;Micropayments&#8221; gestossen. </p>
<p>&#8220;Micropayments&#8221; sind kleine Zahlungen, die erst abgerechnet und bezahlt werden, wenn eine bestimmte Summe zusammen gekommen ist. Beispielsweise eben ein SMS-Service (Jamba, SBB Fahrplan, &#8230;) bei dem pro verschickte oder empfangene Nachricht ein kleiner Betrag - zusätzlich zum Standardtarif des Mobilfunkanbieters - anfällt. Diese kleinen Zahlungen jedes mal direkt zu bezahlen würde sowohl für den Anbieter wie auch für den Benutzer einen viel zu grossen Aufwand bedeuten.</p>
<p>Beim Beispiel SBB-Fahrplan werden sämtliche Anfragen über die Abo-Rechnung an Swisscom/Orange/Sunrise bezahlt (die 20 Rp. pro SMS sind selbst auch Micropayments). Der Handyanbieter überweist dann den kumulierten Betrag an die SBB. So spart die SBB einen rechten Batzen.</p>
<h3>Übertragbar aufs Internet?</h3>
<p>Wäre diese Methode nicht auch aufs Internet anwendbar? Heute bezahlen wir einmalig für unseren Internetzugang an den Provider, und zusätzlich für jeden gelesenen NZZ Artikel an den NZZ-Verlag, für jeden MP3-Song auf iTunes&#8230;</p>
<p>Könnte man für Zusatzservices wie einzelne Zeitungsartikel, MP3&#8217;s oder andere Webinhalte nicht einfach über einen &#8220;Micropay&#8221;-Button (freiwillig?) einen kleinen Betrag überweisen (20 Rp.), der akkumuliert, und Ende Monat an den Inhaltsanbieter ausbezahlt wird? So wären wir vielleicht eher bereit für einen heruntergeladenen MP3-Song oder eine gelesene Webseite zu bezahlen. Die Abrechnung über den Provider würde für uns Internetnutzer einen wesentlich geringeren Aufwand bedeuten, als für jeden Service extra ein Online-Konto einzurichten.</p>
<p>Mit einem solchen System könnte man auch kleinere nützliche Anbieter unterstützen. Wie z.B. einen Comiczeichner, welcher sein Werk ins Internet stellt und wegen hoher Besucherzahlen einen eigenen Server betreiben muss. Durch (freiwillige) Micopayments könnte der Zeichner einen Teil seiner Kosten decken, oder gar Gewinn machen (die Masse macht&#8217;s!). 20 Rappen bezahlen wir gerne für einen lustigen Comic. Aber gleich Anmelden und 20 Fr. für ein Comic-Abo abdrücken? Eher weniger!</p>
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		<title>Der Spam-Tod</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/news/der-spam-tod/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 14:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Computer]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[captcha]]></category>

		<category><![CDATA[spam]]></category>

		<category><![CDATA[turing]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Woche hatte ich mehr als zehn Kommentare auf meinem Blog. Einige würden dies ja als einen Erfolg ihres Search-Engine-Optimization-And-Comment-Maximization-Approach&#8217;s ansehen. Würde ich auch. Aber: 99% der Beiträge waren Spam.
Jetzt endlich habe ich mich darum gekümmert. Schwupps das AuthImage Plugin installiert und schon ist dem Spam ex-ante der Prozess gemacht. Urteil: Tod durch Turing-Test.
Der Turing-Test
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Woche hatte ich mehr als zehn Kommentare auf meinem Blog. Einige würden dies ja als einen Erfolg ihres Search-Engine-Optimization-And-Comment-Maximization-Approach&#8217;s ansehen. Würde ich auch. Aber: 99% der Beiträge waren Spam.</p>
<p>Jetzt endlich habe ich mich darum gekümmert. Schwupps das <a href="http://www.gudlyf.com/2004/06/07/wordpress-hack-authimage/" title="AuthImage PlugIn" target="_blank">AuthImage Plugin</a> installiert und schon ist dem Spam ex-ante der Prozess gemacht. Urteil: Tod durch Turing-Test.</p>
<h4>Der Turing-Test</h4>
<p>Der Turing-Test ist benannt nach dem berühmten  Computerwissenschaftler und Mathematiker <a href="http://www.britannica.com/eb/article-9073839/Alan-M-Turing" title="Alan Turin Enc. Britannica">Alan Turing</a>. Von ihm stammt auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turingmaschine" title="Turing Maschine">Turingmaschine </a>- ein höchst theoretisches Konstrukt zur Darstellung berechenbarer Algorithmen (Turing war auch an der Entschlüsselung der deutschen ENIGMA im zweiten Weltkrieg beteiligt).</p>
<p>Dieser Test ist nicht eine konkrete Frage oder gar eine Prüfung, sondern eine Methode um festzustellen ob das &#8220;Etwas&#8221; mit dem man kommuniziert (z.B. in einem Chatroom) ein Mensch oder eine Maschine ist.</p>
<p>Genau das soll mein neu installiertes Plugin feststellen. Handelt es sich beim Kommentator um einen Mensch oder um eine Maschine (also einen Spam-Bot)?</p>
<p>Weitere Infos gibts unter:</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turing-Test" title="Turing-Test">Der Turing-Test</a> (Wikipedia natürlich)</li>
<li>Viele Links zum <a href="http://www.aaai.org/aitopics/html/turing.html" title="Turing Test aaai">Turing Test</a> (<a href="http://www.aaai.org">www.aaai.org</a>)</li>
<li><a href="http://www.med-ai.com/models/eliza.html" title="Eliza">ELIZA-Klon</a> (Mach den Turing Test selber!)</li>
</ul>
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		<title>Swiss Army Experience: Episode 3</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/news/swiss-army-experience-episode-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 13:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[armee]]></category>

		<category><![CDATA[effizienz]]></category>

		<category><![CDATA[ökologie]]></category>

		<category><![CDATA[schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf vielfach geäusserten Wunsch erscheint nun der dritte Teil des Berichts über meinen WK. Da mein Langzeitgedächtnis-Sieb nur noch Bruchstücke des Erlebten enthält berichte ich nur über ein Paar bemerkenswerte Szenen:
8 minus 5 macht 3!
Es war in Chur, am letzten Tag meines WK: Materialrückgabe! Natürlich wurde ich vom abwesenden Wachtmeister als Stellvertretung eingesetzt und musste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf vielfach geäusserten Wunsch erscheint nun der dritte Teil des Berichts über meinen WK. Da mein Langzeitgedächtnis-Sieb nur noch Bruchstücke des Erlebten enthält berichte ich nur über ein Paar bemerkenswerte Szenen:</p>
<h3>8 minus 5 macht 3!</h3>
<p>Es war in Chur, am letzten Tag meines WK: Materialrückgabe! Natürlich wurde ich vom abwesenden Wachtmeister als Stellvertretung eingesetzt und musste dafür sorgen, dass das noch vorhandene Material in ursprünglicher Qualität und Anzahl an einen der Zeughäusler ausgeliefert wird. Diese Männer im Dienste des Zeughauses sind wahre Muntermacher.</p>
<p>Er: &#8220;Du wann habt ihr denn endlich euer Zeug aus dem Lastwagen ausgeräumt?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Unser Lastwagen ist noch nicht angekommen. Keine Ahnung wo er steckt&#8230;&#8221;<br />
Er: &#8220;Mich schiissts a! Bin seit fünf Uhr morgens hier! Ich brauche einen Kaffee!&#8221;</p>
<p>Gesagt, und schon war er mit seinem Kollegen weggeschlurft. Eine Minuten später erschien der Lastwagen mit unserem Material&#8230;</p>
<p>Das Ausladen des Zeugs verlief ohne Probleme. Die Laptopkisten wurden durchsucht (Aufgrund von Inventarlisten wurde der Inhalt auf Vollständigkeit geprüft) und wie am Fliessband für in Ordnung befunden.</p>
<p>Doch dann kam die Kiste mit dem &#8220;Geheimmaterial&#8221;. Auf der Inventarliste waren fünf (5) kleine technische Geräte (wegen Geheimniskrämerei darf ich nicht verraten, dass es PDA&#8217;s sind), die in der Kiste sein sollten. Gefasst hatten wir laut Quittung deren drei! Doch siehe da, nach mehrmaligem Abzählen des Kofferinhalts war es eindeutig, unumstösslich und sonnenklar: In der Kiste sind acht(8)!</p>
<h3>Dort hinten auf dem Übungsplatz</h3>
<p>Nach(!) der mühsamen Materialrückgabe wurden wir wieder nach Magletsch verfrachtet (30km). Auf dem Weg dorthin merkte Soldat K., dass er sein Sturmgewehr in einer Beiz liegengelassen hat. Verzweifelt versucht er den Lastwagenfahrer zum Anhalten zu bewegen. Vergeblich. Ob der Fahrer zurückgewunken hat, weiss bis heute niemand. Keine Angst der besagte AdA erhielt sein Gewehr zurück.</p>
<p>In Magletsch angekommen suche ich meine Siebensachen im Unterstand und werde Zeuge einer weiteren Episode militärischen Schwachsinns.</p>
<p>Materialwache A: &#8220;He! Siehst du das dort hinten? Was ist das? Am Ende des Übungsplatzes.&#8221;<br />
Materialwache B: &#8220;Hmm. Das sieht irgendwie aus wie eins der Telefone für die Panzer&#8230; Ich geh mal nachsehen.&#8221;<br />
A: &#8220;Oooops! Die sind doch um die 5000 Fr. wert! Vermisst die niemand!?&#8221;<br />
<br />
Natürlich vermisst die niemand! Doch vom Sold abgezogen werden die Dinger bestimmt. Ich zumindest habe bis heute keinen Rappen gesehen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von Effizienz und &#214;kologie in der Armee</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/news/von-effizienz-kologie-und/</link>
		<comments>http://www.makesense.ch/blog/news/von-effizienz-kologie-und/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 23:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[armee]]></category>

		<category><![CDATA[effizienz]]></category>

		<category><![CDATA[wk]]></category>

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		<description><![CDATA[Inoffizieller Bericht der Inf Stabs Kp 61 zum WK vom 12. Nov 2007 bis 2. Dez 2007:
Woche 1
Die erste Woche beginnt mit der fr&#252;hen Anreise nach Sargans. Von dort aus geht&#8217;s dann (um ca. halb 9 morgens - der 6 Uhr Zug h&#228;tte also doch gereicht) richtung (rtg) Festung Magletsch. Dort d&#252;rfen wir dann unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inoffizieller Bericht der Inf Stabs Kp 61 zum WK vom 12. Nov 2007 bis 2. Dez 2007:</p>
<h3>Woche 1</h3>
<p>Die erste Woche beginnt mit der fr&#252;hen Anreise nach Sargans. Von dort aus geht&#8217;s dann (um ca. halb 9 morgens - der 6 Uhr Zug h&#228;tte also doch gereicht) richtung (rtg) Festung Magletsch. Dort d&#252;rfen wir dann unsere 4-Sterne Schlafpl&#228;tze beziehen. Laufzeit vom Eingang der Festung zum Schlag: 4 Minuten. Nat&#252;rlich sind nicht gen&#252;gend Betten vorhanden, so dass ein Teil der Kompanie (Kp) nach Mels ausquartiert werden muss. Ich habe Gl&#252;ck und muss nicht lange um eine Matratze k&#228;mpfen. Das w&#228;re eine Blick Schlagzeile gewesen: &quot;Krieg der Betten - 10 Soldaten ins KA&quot;.</p>
<p>Leider kommt es nicht dazu. Langeweile macht sich breit. Doch dann: Alles aufsitzen auf die Fahrzeuge und nach Thusis verschieben. Fahnen&#252;bernahme! Unser ganzes Batallion (Bat), ca. 600 Soldaten (Sdt) und Offiziere (Of) werden in Duros und Lastwagen nach Thusis verschoben (vers). Strecke Sargans - Thusis: 52km. Dort warten alle sch&#246;n brav 2 Stunden bis zum Beginn der Zeremonie. </p>
<p>Dann pl&#246;tzlich erklingt Engelsmusik in meinen Ohren: Der schweizerische Fahnenmarsch wird von einer lokalen Blasmusikgruppe performt. Alle marschieren zum grossen Platz, es ist kalt. Einheimische beobachten mehr oder weniger am&#252;siert das Geschehen aus ihren H&#228;usern. Die Blaskapelle friert an den Fingern, man h&#246;rts. Wir sind im Krieg - sind wir im Krieg? Eine langweilige Rede und ein bisschen Marschieren sp&#228;ter: Retour a la voiture. Zur&#252;ck nach Sargans.</p>
<p>Den Rest der Woche verbringen wir mit dem Fassen des Materials (Mat) und wiedererlernen der Funk- und Nachrichtentheorie. Angebotene Kurse waren unter anderem: &quot;Funken 101 - Wie lade ich ein Funkger&#228;t (SE-235) und was ist eine F***G**(Geheim!)?&quot; mit Wm M&#252;ller, &quot;Nachrichtendienst im Alltag - Was ist rot und warum sind wir immer blau?&quot; von Wm Keller, &quot;Einf&#252;hrung in Gewehrgymnastik - I love ManiPat&quot; mit Oblt Gyger, &quot;How to Meccano - Wie man mit 10 Mann Effizient von A nach B verschiebt&quot; von Wm Eichenberger.</p>
<p>Gesch&#228;tzte in Panzern (Pz), Eagles, Duros, Puchs und Autos gefahrene Strecke pro AdA: ca. 150km, eher mehr.</p>
<p>Fazit der ersten Woche: NEF (Nicht ErF&#252;llt)!</p>
<h3>Woche 2</h3>
<p>Einr&#252;cken in Sargans am Sonntag, 22:30 Uhr. Um 22:45 Uhr f&#228;hrt ein Reisecar nach Magletsch. Chauffeur: &quot;Ich hab gemeint ich muss schon um halb elf fahren&#8230;&quot; - Ich: &quot;Nein, nein! Der Kadi hat uns gesagt, um viertel vor.&quot; In der Festung angekommen werden die frisch gewaschenen Kleider ins Schr&#228;nkchen verstaut und die Siebensachen f&#252;r die &#220;bung &quot;SUPPORT&quot; eingepackt. Danach noch schnell die Z&#228;hne putzen und ab ins Wasserbett. </p>
<p>&#220;bung &quot;SUPPORT&quot;! Niemand weiss genau was er zu tun hat. &#220;berall schwirren Majore, und h&#246;heres Getier herum. Unser Kompaniekommandant wird von einem solchen wilden Tier angegriffen und die &#220;bung versinkt im Chaos. Die &#220;bung wird abgebrochen und fortan als Ausbildung &quot;HARZIG&quot; weitergef&#252;hrt. Insgesamt sechs (6!) mal verschieben wir unseren mobilen Kommandoposten (Mob KP) von einem Ort zum anderen (alias &quot;Abrotzen&quot;). Das l&#228;uft f&#252;r den (meinen) Mob KP Zug folgendermassen ab: </p>
<ol>
<li>Ca. drei Kilometer Kabel (vom KP zu den Fahrzeugen) einsammeln und aufladen</li>
<li>Notebook, Proki, Beamer, Kopierer und Leinwand einpacken</li>
<li>Alle Nachrichtenkarten (plastifiziert) einrollen und aufladen</li>
<li>Funkverbindung bis auf zwei Netze herunterfahren</li>
<li>Alle aufsitzen</li>
<li>Zum neuen Standort verschieben</li>
<li>Alles wieder auspacken</li>
<li>Kabel verlegen (auch die, welche nie benutzt werden. Grund: REALISMUS!!!)</li>
<li>KP gem&#228;ss (gem) Befehl (Bef) der hohen Offiziere einrichten. Dabei ist allerdings zu beachten, dass Maj X mehr Diensttage hat als Maj Y. Deshalb sind die W&#252;nsche von X und nicht die vorher von Y ge&#228;usserten W&#252;nsche zu erf&#252;llen.</li>
<li>Die Punkte sieben bis neun sollten allerliebst bereits vor Punkt sechs ausgef&#252;hrt worden sein.</li>
</ol>
<p>Die Aufgabe der anderen Z&#252;ge (eine Kompanie besteht aus ca. 5 Z&#252;gen) lautete w&#228;hrenddessen</p>
<ol>
<li>Von A nach B verschieben und warten bis der Mob KP Zug das neue KP eingerichtet hat</li>
<li>Mittagessen</li>
<li>Schlafen</li>
<li>Ausruhen (Ausgeruht wird gem Bef erst nach dem Schlafen!)</li>
</ol>
<p>Gesch&#228;tzte in Panzern, Eagles, Duros, Puchs und Autos gefahrene Strecke pro AdA: ca. 350km, eher mehr.</p>
<p>Fazit der zweiten Woche: NEF!</p>
<h3>Woche 3</h3>
<p>&#160;</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein erster WK</title>
		<link>http://www.makesense.ch/blog/news/mein-erster-wk/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 18:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Amacher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[magletsch]]></category>

		<category><![CDATA[sargans]]></category>

		<category><![CDATA[wk]]></category>

		<category><![CDATA[zug]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit&#8230; Nach jahrelangem Dr&#xFC;cken und Verschieben r&#xFC;cke ich Morgen, f&#xFC;nf Jahre nach meiner Rekrutenschule, in den ersten WK ein. Das ist beileibe kein frohes Ereignis. Nur schon der morgige Tag wird ein Alptraum:
Um vier stehe ich auf, dann laufe ich mit allem Gep&#xE4;ck in 10 Minuten zum Bahnhof (es f&#xE4;hrt noch kein Bus). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit&#8230; Nach jahrelangem Dr&#xFC;cken und Verschieben r&#xFC;cke ich Morgen, f&#xFC;nf Jahre nach meiner Rekrutenschule, in den ersten WK ein. Das ist beileibe kein frohes Ereignis. Nur schon der morgige Tag wird ein Alptraum:</p>
<p>Um vier stehe ich auf, dann laufe ich mit allem Gep&#xE4;ck in 10 Minuten zum Bahnhof (es f&#xE4;hrt noch kein Bus). Um 4.51h f&#xE4;hrt der Zug richtung Z&#xFC;rich. Um 7.32h komme ich dann in Sargans SG an. Dort warte ich eine halbe Stunde auf den Shuttlebus, der um 8h f&#xE4;hrt. Nach zwanzig Minuten Fahrt gelange ich an meinen Zielort: Die Festung Magletsch.</p>
<p>Wie unser ehemalige Verteidigungsminister D&#xF6;lf Ogi bereits sagte: Freude Herrscht!</p>
<p>Aber nicht bei mir&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>
